Hochzeitsfotograf und Hochzeitsfotografie

 
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Was sollten Sie wissen, bevor Sie einen Hochzeitsfotografen beauftragen?

Diese Website dient als Informationsseite für Paare, die auf der Suche nach einem passenden Hochzeitsfotografen sind. Es werden sowohl Informationen über die verschiedenen technischen Möglichkeiten gegeben, als auch Fragen bezüglich der Fotografensuche, des Fotostils, der Preisbildung & der Abrechnung beantwortet.

Prinzipiell qualifiziert sich ein guter Hochzeitsfotograf durch sein Können und nicht über seine Fotokamera. Allerdings bietet eine professionelle Fototechnik dem Hochzeitsfotografen das optimale Werkzeug, um seine Fähigkeiten in eine hochwertige Fotoserie umzusetzen.

Traditionelle Filmkameras & Formate (Analogfotografie)

 

Wieso gibt es verschiedene Formate?

Die Kameras der Fotografen unterscheiden sich prinzipiell in ihrer Schnelligkeit und der Größe des Aufnahmeformates (d.h. der Bildqualität). Ein Fotoapparat mit großer Aufnahmefläche erzeugt die beste Fotoqualität, ist aber nicht für die spontane Action- & Reportagefotografie geeignet. Eine Kamera mit einem kleinen Aufnahmeformat ist in der Regel immer schussbereit und ideal für bewegte Motive. Die Bildqualität ist im Gegensatz zu einem größeren Format geringer. Hier gilt es, für Ihre Hochzeit das passende Aufnahmeformat zu finden. Jedes Aufnahmeformat hat seinen eigenen Charme. Einige Fotografen bieten Ihnen eine Kombination aus verschiedenen Aufnahmeformaten. So können zum Beispiel Gruppenaufnahmen und Brautpaarfotos mit einem großen Format aufgenommen werden und Trauung und Feier mit einem kleineren Format, welches die schnelleren Kleinbildkameras bieten.

Großbildkameras haben in der Regel ein Aufnahmeformat von mind. 9x13 cm und größer. Sie werden hauptsächlich in der Studiofotografie zum Ablichten von leblosen Objekten eingesetzt. Für Hochzeiten sind diese Kameras daher weniger geeignet.
Mittelformatkameras werden in der Hochzeitsfotografie hauptsächlich für Portraits & Gruppenaufnahmen eingesetzt. Diese Kameras bieten eine sehr gute Fotoqualität und sind bestens geeignet für das Anfertigen von Papierbildern in Postergröße (20x30 cm & größer).

Mamiya 645

Die meisten Mittelformatkameras haben keinen Autofokus. Der Fotograf muss manuell scharf stellen.

Mittelformatkameras werden mit Rollfilmen als Aufnahmematerial beladen. Auf einem Rollfilm können je nach Kameratyp neun bis zwölf Aufnahmen gemacht werden.

Mamiya RB 67

Die verschiedenen Kameramodelle belichten auf den Rollfilm eine unterschiedlich große Fläche. Es haben sich innerhalb der Mittelformatfotografie 3 Formate durchgesetzt: das 4,5x6 cm Format (kleines Mittelformat), das 6x6 cm Format und das 6x7 cm Format (großes Mittelformat). Das kleine Mittelformat ist von der Qualität her schlechter als das große Mittelformat. Allerdings ist das große Mittelformat in der Handhabung langsamer.

Mamiya 7

Bronica, Hasselblad, Mamiya, Pentax und Rollei sind die relevanten Hersteller von Mittelformatkameras. Einige Kameras im kleinen Mittelformat (4,5x6 cm) sind mit einem Autofokus ausgestattet.

Canon EOS 1V

Das 35mm Kleinbildformat ist das am meisten verwendete Filmformat der Welt. Amateurkameras basieren auf dieser Formatgröße. Die effektive Aufnahmefläche beträgt 2,4x3,6 cm und es können bis zu 36 Aufnahmen pro Film belichtet werden.

Nikon F5

Mit diesem Aufnahmeformat kann der Fotograf alle wichtigen und schnellen Ereignisse zur richtigen Zeit am richtigen Ort optimal einfangen. Der Hochzeitsfotograf kann gleichzeitig mit verschiedenen Filmen und diversen künstlerischen Effekten arbeiten, indem er einfach mehrere Kameras gleichzeitig zum Einsatz bringt. Die Bildqualität wird ab dem Format 18x24 cm allerdings deutlich schlechter im Vergleich zu Vergrößerungen von Mittelformatfilmen.

Leica M7

Die meisten professionellen Kleinbildkameras sind mit einem schnellen Autofokus ausgestattet und können bis zu acht Bilder innerhalb einer Sekunde aufnehmen.

Die wichtigsten professionellen Kameramodelle heißen: Canon EOS 1V, Canon EOS 1N, Canon EOS 3, Nikon F5, Nikon F6, Nikon F100, Nikon F4, Nikon F90x & Minolta Dynax 9.

Die Revolution, Digitalkameras: Es besteht kein Zweifel und es ist nur eine Frage der Zeit bis die Digitalfotografie die herkömmliche Filmfotografie vollständig verdrängt hat. Die Entwicklung schreitet rasant voran. Wenn Sie Ihre Hochzeit digital fotografiert wünschen, dann sollten Sie sich erkundigen, welche Qualitäten die Digitalkamera des Fotografen besitzt. Ein wichtiger Faktor ist die Auflösung, die üblicherweise in Megapixel (MP) angegeben wird.

Canon EOS 1Ds

Eine Kamera mit vier MP-Auflösung ist für Fotos bis zum Format A5 (15x21 cm) geeignet, eine Kamera mit sechs MP-Auflösung bringt bis zum Format A4 (20x30 cm) eine optimale Bildqualität, eine Kamera mit 14 MP-Auflösung kann bis zur Postergröße A3 (30x40 cm) eingesetzt werden, ohne dass man auf den Abzügen Qualitätsverluste erkennt. Die Digitalfotos müssen im Nachhinein am Computer optimiert werden. Vorteil: Digitaldaten können nicht verblassen und es sind u.a.  Präsentationen mit einem Beamer oder auf dem PC möglich. Außerdem entstehen keine Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Filme und deren Entwicklung.

Kodak DCS Pro Back

Bevor Sie sich für einen Digitalfotografen entscheiden, sollten Sie genau prüfen, ob der Fotograf die nötigen Fachkenntnisse zur digitalen Bildnachbearbeitung besitzt und ob seine Digitalausrüstung wirklich professionell ist. Amateurdigitalkameras oder Spiegelreflexeinsteigermodelle sind nicht für eine hochwertige Hochzeitsfotografie geeignet.

Nikon D2H

     
 
   
JPEG oder RAW Fotografie?
Graukeil öffnet sich in neuem Fenster
Für optimale Darstellung: Kontrast & Helligkeit am Monitor bitte so einstellen, dass sich alle 16 Graufelder deutlich voneinander abheben.

Das linke Foto wurde im JPEG- und das rechte im RAW-Format aufgenommen. Das rechte Bild zeigt mehr Details und eine natürlichere Farbwiedergabe. Der Qualitätsvorteil ist bei diesem Motiv vor allem in den "Schwärzen" sichtbar (siehe Baum oben rechts). Auf Fotoabzügen kommt der Qualitätsvorteil der RAW-Fotografie noch stärker zur Geltung als bei der Betrachtung auf einem Computermonitor.
RAW bedeutet, aus dem Englischen übersetzt, roh. Im Zusammenhang mit diesem Speicherformat spricht man entsprechend von Rohdaten.

Format JPEG RAW
Vorteil
+ Geringer Speicherbedarf
+ Hohe Kompatibilität
+ Schnell und effektiv in der Nachbearbeitung
+ Alle vom Kamerasensor erfassten Bildinformationen werden ohne Verlust gespeichert
+ 14 Bit pro Kanal, das bedeutet 16.384 Abstufungen für jeweils Rot, Grün & Blau
+ Bildwichtige Einstellungen können ohne Verlust im Nachhinein ins Bild eingerechnet werden (Scharfzeichnung, Sättigung, Farbraum, Weißabgleich, Belichtungs-, Tonwert- & Farbkorrektur)
Nachteil
- Es wird nur ein Teil der vom Kamerasensor aufgenommenen Daten gespeichert
- 8 Bit pro Kanal, dass bedeutet 256 Abstufungen für jeweils Rot, Grün & Blau
- Die Daten werden verlustbehaftet komprimiert
- Aufgrund der Komprimierung müssen viele bildwichtige Einstellungen direkt von der Kamera automatisch auf das Foto angewendet werden (Scharfzeichnung, Sättigung, Farbraum, Weißabgleich, Tonwert-, Belichtungs- & Farbkorrektur)
- Großer Speicherbedarf: (trotz gleicher Pixelanzahl benötigt das RAW-Format ca. dreimal so viel Speicherplatz wie eine fein aufgelöste JPEG-Datei)
- Nachbearbeitung ist zeit- und rechenintensiv
Fazit
Nachteile fallen vor allem dann ins Gewicht, wenn das Foto im Nachhinein optimiert werden soll.
Wer eine kompromisslos optimale Bildqualität wünscht, für den ist das RAW-Format die einzige Wahl. Denn durch die verlustbehaftete JPEG-Kompression gehen wichtige Bildinformationen verloren, die für eine spätere Fine-Art Ausarbeitung der Fotos notwendig sind.
Praktische Notwendigkeit der RAW-Fotografie
Wenn vor Betätigung des Kameraauslösers alle relevanten Faktoren wie Scharfzeichnung, Sättigung, Farbraum, Weißabgleich, Belichtungs-, Tonwert- & Farbkorrektur optimal eingestellt wurden, dann ist der Nachteil einer fein aufgelösten JPEG-Datei in der Praxis nicht sichtbar. Je stärker ein Foto im Nachhinein optimiert wird, desto stärker kommt der sichtbare Vorteil der RAW-Fotografie zum Vorschein.
Kann ein guter Fotograf nicht gleich vor Ort an der Kamera alles perfekt einstellen?

Wenn jedes Motiv einer Serie identischer Einstellungen bedarf oder ein einzelnes Stillleben im Fotostudio aufgenommen werden soll, dann hat der Fotograf im Vorfeld die Möglichkeit, alles absolut perfekt zu bestimmen. Dadurch wird auch die Notwendigkeit, das RAW-Format zu wählen, geringer.
Die praktische Hochzeitsfotografie "OnLocation" bietet permanent andere Lichtsituationen. Daher ist es nicht möglich, alle Parameter perfekt zu kontrollieren. Ein guter Fotograf steuert die Parameter Blende, Verschlusszeit, Empfindlichkeit & Blitzlichtdosierung manuell und sollte in der Regel auch in Stresssituationen immer mit geringer Toleranz die optimalen Werte einstellen. Weitere Faktoren wie Scharfzeichnung, Sättigung, Farbraum, Weißabgleich, Belichtungs-, Tonwert- & Farbkorrektur lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres in der Eile vor Ort kontrollieren.
Aufgrund dieser Tatsache ist prinzipiell eine Nachbearbeitung von Digitalfotos erforderlich. Dies ist sowohl bei JPEG-Fotos als auch bei RAW-Fotos möglich. Der Unterschied besteht darin, dass das RAW-Format mehr Spielraum bietet.

High-End-Hochzeitsfotografie
Im Bereich der High-End-Fotografie (hochwertige Werbeaufnahmen etc.) wird in jedem Fall das RAW-Format verwendet, da ein Profifotograf immer bestrebt ist, das letzte Quäntchen Qualität aus seinen Bildern herauszuholen.
Das JPEG-Format hat im professionellen Bereich vor allem dort seine Berechtigung, wo Zeit und Produktionskosten an erster Stelle stehen (z.B. Pressefotografie).
 
   
Objektive
Nach den ausführlichen Informationen zu den verschiedenen Arten der Kameras muss abschließend gesagt werden, dass auch die Objektive einen entscheidenen Einfluss auf die Fotoqualität haben. Die Kamera eines professionellen Hochzeitsfotografen ist so ausgelegt, dass man verschiedene Objektive anschließen kann. Geeignete Objektive kosten vierstellige Eurobeträge und sind mit den günstigeren Amateurobjektiven nicht zu vergleichen. Eine hohe Farbbrillanz, eine optimale Schärfe und eine gleichmäßige Ausleuchtung sind mit Amateurobjektiven kaum zu erreichen.
Der für den Fotografen oft wichtigste Faktor ist die so genannte Lichtstärke eines Objektivs. Hier gilt: Um so höher die Lichtstärke, um so aufwändiger ist die Konstruktion des Objektivs, was sich dann im Preis widerspiegelt. Ein großer Teil der reportageartigen Hochzeitsfotografie findet in Innenräumen statt. Das vorhandene Licht ist aus fotografischer Sicht oft sehr schwach. In solchen Situationen bieten lichtstarke Objektive einen enormen Qualitätsvorteil. Fotos von Amateurkameras und -objektiven wirken in Innenräumen oft überblitzt. Der Hintergrund wird unnatürlich dunkel dargestellt. Der Profifotograf kann hier durch sein hochwertiges Objektiv mehr Licht einfangen und so deutlich bessere Bildergebnisse erzielen.
Prinzipiell unterscheiden sich Objektive in so genannte Festbrennweiten und Zoomobjektive. Zoomobjektive ermöglichen im Gegensatz zu den Festbrennweiten eine freie Wahl des Bildausschnitts. Bei Festbrennweiten hingegen kann der Bildausschnitt nur geändert werden, indem sich der Fotograf zum Objekt hin- bzw. wegbewegt oder indem ein Objektivwechsel vorgenommen wird. Ein Fotograf der vorwiegend mit Zoomobjektiven arbeitet, kommt in den meisten Motivsituationen mit zwei verschiedenen "Zooms" zurecht. Bei Festbrennweiten ist die Anzahl der benötigten Objektive deutlich höher. Ein bedeutender Vorteil für Festbrennweiten ist aber, dass diese in der Regel immer lichtstärker sind als Zoomobjektive. Das hat z.B. in dunklen Kirchen, in denen kein Blitz zum Einsatz kommen darf, enorme Vorteile.
Vergleich: 35mm Kleinbild-Filmformat vs. Digitalfotografie

Die derzeit besten und teuersten Digitalkameras (Canon EOS 1Ds Mark III, Canon EOS 1D Mark III, Canon EOS 5D, Nikon D3, Nikon D2Xs) sind den herkömmlichen Kleinbildfilmkameras in punkto Qualität deutlich überlegen. Es gibt zwar eine Menge theoretischer Unterschiede und einige wenige alteingesessene Fotografen stehen auch den neuesten Digitalkameras immer noch eher kritisch gegenüber, doch objektiv betrachtet ist diese Überlegenheit der modernen Digitalfotografie nicht von der Hand zu weisen. Kritische Fotografen scheuen häufig die hohe finanzielle Grundinvestition. Wenn ein Fotograf aber nicht das entsprechende Digital-Know-How besitzt, dann sind schlechte Ergebnisse vorprogrammiert. Denn Digitalfotografie funktioniert nur, wenn von den Aufnahmeeinstellungen bis zur digitalen Bearbeitung der Kamera RAW-Datei alles fachlich durchdacht ist.

Alte Digitalkameras unter sechs MP-Auflösung sind jedoch nicht empfehlenswert. Diese Digitalkameras sind im direkten Vergleich mit Nachteilen behaftet (z.B. Brennweitenverlängerung oder geringer Detailreichtum bei Vergrößerungen).
Wenn Ihr Hochzeitsfotograf mit den Grundlagen des Farbmanagements der digitalen Bildnachbearbeitung vertraut ist, dann können Sie Gewissheit haben, dass Ihre Fotos über die Jahre hinweg in gleicher Qualität bleiben. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass Sie Ihre Digitaldaten vervielfältigen und mehrere Sicherheitskopien besitzen. Wenn ca. alle zehn Jahre neue Datenträger (Speichermedien) auf den Markt kommen, dann sollten Sie daran denken, Ihre Daten umzukopieren. Ein Nachteil bei der Filmfotografie besteht darin, dass die Farbstoffe im Filmmaterial mit der Zeit verblassen. Wenn Sie Farbnegative von Ihrer Hochzeit besitzen und Ihre Kinder später Abzüge davon anfertigen lassen wollen, dann werden die Farben mit Sicherheit nicht mehr so frisch aussehen wie noch vor 20 oder 30 Jahren. Die Fotoabzüge, die Sie vom Film erhalten sind Digitalabzüge! Die Fotolabore arbeiten in der heutigen Zeit so, dass der Film eingescannt wird, um dann digital auf echten Fotopapier belichtet zu werden. Das spart Zeit, da der Film nicht von Hand ausbelichtet und gefiltert werden muss. Abzüge direkt vom Film bieten nur noch sehr wenige Fotolabore zu beträchtlichen Preisen an.
Unser Tipp: Profidigitalkameras sind im Vergleich mit Kleinbildfilmkameras deutlich überlegen. Mit Digitalfotos kann man alles machen, was man mit Kleinbildfilmfotos machen könnte und darüber hinaus noch mehr. Daher ist Filmfotografie heute nur noch was für "Liebhaber". Buchen Sie einen guten Digitalfotografen (vorausgesetzt er arbeitet mit echtem Profigerät und nicht mit Semi-Profi-Technik).

Die Fotografie auf echtem Schwarzweißfilm ist hochwertiger als die auf Farbfilm. Denn echte Schwarzweißfilme halten mehrere 100 Jahre. Abzüge auf Fine-Art-Barytpapier haben die höchste Haltbarkeit. Die Bilder wirken auch nach 50 Jahren fast unverändert.

Für den technisch interessierten Leser empfiehlt sich der folgende Link, unter dem Sie einen wissenschaftlich fundierten Vergleich zwischen der Film- & Digitalfotografie einsehen können: http://sprec000.xardas.lima-city.de/Digicam2.html

Vergleich: Kleinbild- bzw. Digitalfotografie vs. Mittelformat

Kleinbildfilmkameras sind dem Mittelformat deutlich unterlegen. Profi-Digitalkameras im Kleinbildformat haben jedoch eine vergleichbare Qualität wie hochwertige Fotos, aufgenommen auf Mittelformatfilm. Aufgrund der besseren Arbeitsgeschwindigkeit und der damit vielfältigeren Motivauswahl ist auch hier den Profi-Digitalkameras der Vortritt zu gewähren. Vorteil der Mittelformat-Filmfotografie ist, dass man damit noch stärkere Unschärfen im Hintergrund erzeugen kann. Beispiel: Ein Portrait, bei dem das Gesicht scharf und der Hintergrund stark unscharf wird. Dieser Gestaltungseffekt ist bei größerem Aufnahmeformat besser zu realisieren.
Für Mittelformatkameras gibt es so genannte Digitalrückteile. Damit kann auch eine Mittelformatkamera digital fotografieren. Durch die größere Sensorfläche im Vergleich zu Digitalkameras im Kleinbildformat können deutlich mehr Pixel aufgenommen werden. Das Digitalrückteil vom Hersteller "Phase-One" liefert beispielsweise 39.000.000 Pixel. Qualitativ ist das derzeit das Beste was man für Geld kaufen kann. Jedoch sind diese Kameras etwas langsamer (weniger Lichtstark, weniger Fotos pro Sekunde, langsamerer Autofokus) im Vergleich zu Digitalkameras im Kleinbildformat.

Bild-/ Aufnahmeformate:
Es gibt von Digital bis Kleinbild über Mittelformat viele verschiedene Aufnahmeformate bzw. Seitenverhältnisse. Wenn Ihr Hochzeitsfotograf z.B. im 2,4x3,6 cm Kleinbildformat fotografiert, dann "passt" dieses Format z.B. ausgefüllt auf einen 10x15 cm oder 20x30 cm Abzug. Würden Sie für Ihre Abzüge ein anderes Seitenverhältnis von z.B. 13x18 cm wählen, können bildwichtige Details verloren gehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Fotografen über die geeigneten Formate für Ihre Fotonachbestellung abstimmen.
Barytpapier ist das haltbarste & qualitativ hochwertigste Fotopapier. Sie können davon ausgehen, dass diese Schwarzweißfotos bei guter Lagerung mehrere hundert Jahre halten. Diese Technik wird nur noch von ganz wenigen Fachlaboren zu teuren Preisen angeboten. Denn die Verarbeitung erfolgt von Hand in Schalen und nach der Entwicklung müssen die Abzüge gepresst werden. Ein Fotograf steht für ca. 20 Fine-Art-Handabzüge einen ganzen Tag im Labor.
Farbe   Farbfoto verblasst (nach ca. 40 Jahren)   Schwarzweiß   Sepia
Farbmaterialen haben die schlechte Eigenschaft, die Farben nach einigen Jahrzehnten ausbleichen zu lassen. Das betrifft sowohl die Negative und Dias als auch die Papierbilder. Wenn Sie nach 30 Jahren Ihre bereits verblassten Farbabzüge jedoch von Digitaldaten nochmals abziehen lassen, dann sollten Sie wieder die gleiche Fotoqualität wie am ersten Tag erreichen. Das bedeutet, die "digitalen Negative" können Ihre Farben nicht verändern.
Echte Schwarzweißfotos auf Barytpapier haben die längste Haltbarkeit. Schwarzweißfotos in einem Sepiaton halten sogar noch länger als herkömmliche Schwarzweißabzüge.
Wenn Ihr Hochzeitsfotograf die Digitaldaten auf echtem Fotopapier belichten lässt, dann können Sie mit der gleichen Haltbarkeit von herkömmlichen Fotoabzügen rechnen. Die Fotoabzüge vom Film unterscheiden sich nicht von den Abzügen einer hochauflösenden digitalen Fotodatei. Denn wie Sie schon weiter oben im Text lesen konnten, werden heute die Negative eingescannt und digital auf das Fotopapier belichtet. Wenn Sie die Fotos selbst z.B. mit einem Fotodrucker ausdrucken, dann ist die Haltbarkeit deutlich geringer. Es gibt zwar schon spezielle Pigmenttinten, die eine relativ lange Haltbarkeit versprechen, allerdings sind noch keine Langzeiterfahrungen vorhanden. 
Schwarzweißbilder können die Emotionen und die Charaktere der Personen oft besser zum Ausdruck bringen als Farbaufnahmen. Die Grauwerte reduzieren ein Bild auf das Wesentliche, der Betrachter wird zum Gesicht gelenkt. Farbaufnahmen wirken schnell überfüllt. Wenn z.B. ein Gast im Hintergrund einer Aufnahme einen rötlichen Pulli trägt oder ein rotes Straßenschild zu sehen ist, wird der Betrachter schnell vom Hauptmotiv abgelenkt. Bei Digitalaufnahmen in Farbe kann man im Nachhinein die selbe Bilddatei am Computer z.B. in Schwarzweiß oder Sepia umwandeln. Bei fachgerechter Bearbeitung ist kein Unterschied zum "echten" Schwarzweiß zu erkennen. 

Sepiabilder sind rot/ braun getonte Schwarzweißbilder. Der warme Bildton eignet sich ideal für die Hochzeitsfotografie und ist bei den meisten Paaren sehr beliebt.

Ob Farbe, Schwarzweiß und/oder Sepia entscheiden Sie letztlich nach Ihrem Gefühl. Lassen Sie sich dabei von Ihrem Hochzeitsfotografen beraten und Beispielfotos zeigen.

Zeitpunkt für die Wahl eines Fotografen
Beginnen Sie rechtzeitig mit Ihrer Suche, um zu gewährleisten, dass der passende Hochzeitsfotograf an Ihrem Termin noch nicht ausgebucht ist. Es empfiehlt sich, ca. neun Monate vor dem Hochzeitstermin mit der Recherche zu beginnen. Unter den zahlreichen Fotografen und deren Angeboten gibt es viele Tücken und Fallen, in die Sie leicht tappen können, wenn Sie sich von oberflächlichen Informationen leiten lassen. Es wäre doch schade, wenn Sie erst nach der Trauung mitbekommen, welche fotografischen Möglichkeiten Sie hätten nutzen können, welche Ihnen aber aufgrund von Informations- oder Zeitmangel nicht zugänglich waren.
Werden Sie sich darüber bewusst zu welcher Art der Fotografie Sie & Ihr Partner sich am stärksten hingezogen fühlen: Wünschen Sie Ihre Fotos in Farbe, Schwarzweiß, Sepia, Infrarot oder ein Mix der genannten Möglichkeiten?

Wollen Sie Fachlaborabzüge, per Hand abgezogene Fotos oder gar bei den Abzügen Retuschen oder digitale Effekte? Ein kompetenter Fotograf sollte Ihnen Fotobeispiele zeigen können, um Ihnen die jeweiligen Unterschiede zu verdeutlichen.

Bevorzugen Sie nach der Prüfung des Für & Wieder die analoge Filmfotografie auf Kleinbild oder Mittelformat oder die digitale Fotografie?

Wollen Sie die Filme Ihrer Hochzeitsfotos erhalten bzw. diese auch in digitalisierter Form auf Foto-CDs ausgehändigt bekommen? Falls Sie sich für die digitale Fotografie entscheiden, sollten Sie sich auch im Klaren darüber sein, ob Sie die Originaldateien auf Foto-CDs möchten, um davon selbst Fotoabzüge machen lassen zu können. Wünschen Sie einen übersichtlichen Katalog mit allen Fotos im Vorschauformat zur bequemeren Nachbestellung?

Welcher Fotostil sagt Ihnen am meisten zu? Der fotojournalistische Reportagestil, bei dem der Fotograf das Geschehene aufnimmt ohne einzugreifen? Ein anleitender Stil, bei welchem der Fotograf Ihnen und Ihren Gästen nette Hinweise gibt wie Sie sich am besten in Pose setzen? Ein künstlerischer Fotostil mit ausgefallenen Perspektiven oder Fotoeffekten, wie z.B. dem Spiel mit Gegenlicht oder Unschärfe? Oder eher ein abwechslungsreicher Mix dieser Varianten?

Vergleich: Komplettangebot vs. Einzelabrechnung
Wollen Sie ein Komplettpaket, das ein Fotoalbum mit vom Fotografen ausgesuchten und einer preislich vorgegebenen Anzahl von Fotomotiven beinhaltet? Oder möchten Sie Ihr Hochzeitsalbum individuell gestalten und Ihre Hochzeitsfotos selbst auswählen?
Es gibt Hochzeitsfotografen, bei denen Sie sich selbst nach dem Baukastenprinzip Ihr eigenes Komplettangebot zusammenstellen bzw. auch vom Fotografen zusammenstellen lassen können. Dieses Abrechnungssystem entspricht dem Prinzip, welches Berufsfotografen bei Kunden aus Industrie & Werbung einsetzen. Die Abrechnung ist klar getrennt zwischen den Verbrauchsmaterialien und dem eigentlichen Fotografenhonorar.
Im Fotografenhonorar sind im Regelfall Kosten für Studio, Foto- und Computertechnik, Software, Werbung, Telekommunikation, Kraftfahrzeug und der eigentliche Arbeitslohn enthalten. Als Materialkosten bezeichnet man z.B. Filme, Entwicklungen, Fotoabzüge, CDs usw.

Es gibt zwei Abrechnungsarten: Fotografen mit einem hohen Grundhonorar, die Ihnen die Negative oder Originaldateien aushändigen und Fotografen mit einem niedrigen Grundhonorar, die die Fotooriginale behalten und dann ihr weiteres Honorar über die von Ihnen nachbestellten Fotoabzüge verdienen. Die Preise für die Fotoabzüge entsprechen allerdings nicht dem eigentlichen Laborwert eines Fotoabzugs, sondern beinhalten hohe Aufschläge. Durch diesen Zuverdienst bei der Bildnachbestellung wird der günstige Grundpreis des Fotografen wieder ausgeglichen.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:
Hochzeitspaare, die nur wenige Fotos von sich wünschen, könnten mit Fotografen, die sich über Ihre spätere Nachbestellung finanzieren, preisgünstiger wegkommen. Am besten, Sie versuchen realistisch abzuschätzen, wie viele Fotos Sie von Ihrem „großen Tag“ erwarten. Indem Sie den Tag vor Ihrem geistigen Auge ablaufen lassen und sich so bewusst werden, was Sie alles fotografiert haben möchten. Denken Sie dabei nicht nur an sich, sondern auch an Ihre Gäste, die Überraschungen, die Sie erwarten und dass z.B. der Auszug aus dem Standesamt nicht nur ein Fotomotiv ist, bei welchem man Sie mit Reis & Blumen bewirft, sondern sich gerade in solchen emotionalen Momenten zahlreiche schöne Fotomotive ergeben, deren Anzahl man nicht unterschätzen sollte. Auch Ihre Gäste freuen sich über professionelle Erinnerungsfotos, die Sie bei Nachbestellungen mit einkalkulieren sollten. Nachdem Sie eine Schätzsumme für die Fotoanzahl erhalten haben, können Sie grob das Fotografengrundhonorar mit den Preisen der Abzüge berechnen, um dann herauszufinden, welche Art der Abrechnung für Sie attraktiver ist.

Es gilt auch, zu hinterfragen, in welchen Fotoformaten Sie bei Komplettpaketen Ihre Abzüge erhalten. Fotos, die kleiner als 10x15 cm sind, eignen sich dann wohl eher als Vorschaubilder. Ideal sind größere Abzüge ab 15x21 cm. Wenn Sie schon einen Profi als Fotografen buchen, sollten Sie die fotografische Qualität auch in großen Profiabzügen genießen können. In kleineren Formaten kommt meist die Schönheit des Fotos nicht vollständig zum Tragen.

Des Weiteren sollten Sie beim Preisvergleich berücksichtigen, wie viele Filme der Fotograf belichtet. Der Fotograf fängt meist nur ein Hundertstel einer Sekunde ein und es kommt häufiger vor, dass Personen im Moment des Auslösens einen unwillkürlichen Lidschlag machen, so dass deren Augen später auf dem Foto geschlossen sind. Oder die fotografierten Personen ziehen für einen kurzen Moment ihre Stirn zusammen, machen ein Doppelkinn, lecken sich an den Lippen etc. Es ist üblich, dass ein Fotograf für eine Situation mehrmals schnell hintereinander auslöst, um zu gewährleisten, dass der Ausdruck in den Gesichtern sich so darstellt wie Sie es wünschen. Hochzeitsfotografen, die fotografieren können, ohne auf die Filmanzahl zu achten, garantieren Ihnen, Sie perfekt im Bild festzuhalten. In anderen Bereichen der Fotografie gilt das filmsparende Fotografieren sogar als unprofessionell.
Dieses Problem hat der Digitalfotograf nicht. Er wechselt seine Speicherkarten durchschnittlich zehn mal weniger als der Filmfotograf die Filme und kann seine Speicherkarten immer wieder verwenden. Das bedeutet, es fallen auch keine zusätzlichen Kosten für Filme und deren Entwicklung an. Allerdings muss der Digitalfotograf die Fotos nachbearbeiten, diese auf CDs brennen usw., was sich dann mit den Filmkosten wieder relativiert.

Bei einem Pauschalfotoangebot, in dem die Materialkosten inbegriffen sind, besteht die Gefahr, dass der Fotograf bemüht ist, so wenig Fotos wie möglich und gerade soviel wie nötig zu belichten. Denn wenn der Fotograf viele Filme verwendet, verdient dieser beim Pauschalangebot weniger.

Fragen Sie Ihren Hochzeitsfotografen, wie viele Filme er bei seinen Komplettangeboten verwenden wird.

Warum ist ein Hochzeitsfotograf so kostenaufwändig?
Um Sie zu erreichen, muss Ihr Fotograf das ganze Jahr über Werbung schalten. Ob im Internet, in Hochzeitsmagazinen, in Standesämtern, auf Hochzeitsmessen, auf Flyern oder in den Gelben Seiten, alle Werbemaßnahmen kosten eine beträchtliche Summe Geld.

Der Hochzeitsfotograf sollte mit professioneller Technik arbeiten, die einem im Gegensatz zur Amateurtechnik nicht im Stich lässt und dafür auch einen vielfach teureren Preis kostet. Zudem benötigt ein gut ausgestatteter Fotograf u.a. verschiedene Objektive (vom Weitwinkel für das Gruppenfoto bis zum Teleobjektiv für Brautpaarfotos), auch Ersatzkameras, Blitzgeräte, modernste Computer- und Labortechnik und je nach seinem fotografischen Angebot die verschiedenen Arten von Kamerasystemen (Mittelformat, Kleinbild, analog, digital), mobile- oder Studioblitzanlagen, etc. Um Ihnen ein großes Spektrum an fotografischen Möglichkeiten zu bieten, hat der durchschnittliche Hochzeitsfotograf Fototechnik im fünfstelligen Eurobereich zu betreiben. Diese Technik muss auch regelmäßig von Fachwerkstätten geprüft und justiert werden. Zu erwähnen sind auch die nicht unerheblichen Kosten für die Technikversicherung (Diebstahl etc.).

Kann Ihnen Ihr Hochzeitsfotograf ein Studio für Kundengespräche und Brautpaarfotos zur Verfügung stellen, dann muss auch dieses mit den Miet-, Personal-, Einrichtungs- und Reinigungskosten in die Preisbildung mit einkalkuliert werden.

Nicht zu vergessen sind die laufenden Kosten für das eigene Fachlabor, ein Auto mit Versicherungen etc., Internet- und Telefonanschluss, Strom, Präsentationsmappen die regelmäßig erneuert werden sollten, Arbeitsbekleidung...                                                                                                                                  

„Desto teurer mein Hochzeitsfotograf, desto bessere Fotos macht er.“ DAS IST FALSCH. Verlassen Sie sich lieber auf sein Bildmaterial, das er (auch auf Ihren Wunsch) in vollem Umfang von einer Hochzeit vorlegen sollte. Das heißt, wenn Sie einen Fotografen für zwölf Stunden buchen möchten, sollten Sie das gesamte Ergebnis einer im Ablaufplan ähnlichen 12-Stunden-Arbeit des Fotografen einsehen können. Nur so machen Sie sich ein reales Bild von seiner Arbeit und sehen nicht nur die schönsten Motive, die auch durch Zufall gelingen können, nach dem Motto: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.". Nur wenn Sie den kompletten Umfang einer Arbeit gesehen haben, werden Sie einen echten Eindruck von dem erhalten, was Ihnen der Fotograf später liefert.

Fotografin oder Fotograf?
Wünschen Sie eine Fotografin oder einen Fotografen? Selbstverständlich kann man keine Verallgemeinerung benennen, nur liegt es nahe, dass eine Frau eine Hochzeit eher aus der weiblichen Sichtweise betrachtet und daher ist es vorstellbar, dass eine Frau die Motive anders ins Bild setzt als ein Mann. Wichtig für Sie ist, dass Sie diesbezüglich einfach nach Ihrem Gefühl entscheiden. Der Fotograf sollte Ihnen sympathisch sein und vertrauensvoll wirken.
Wieviel Zeit benötigen Brautpaarfotos (on Location)?
Im Durchschnitt benötigen die Brautpaarfotos ca. 30 Minuten.
Die Dauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig: 1.) Wie viele Brautpaarposen wünschen Sie? 2.) Soll der Hintergrund variieren? Wenn ja, wie weit liegen die verschiedenen Hintergründe zeitlich auseinander? 3.) Wie perfekt sollen Ihre Brautpaarfotos werden? Wenn der Fotograf, sein Assistent oder der Visagist beispielsweise Ihre Haare oder Ihre Kleidung korrigieren sollen, dann zieht das natürlich den zeitlichen Umfang in die Länge. 4.) Wie schnell löst sich die Anspannung beim Fotografieren aus Ihren Gesichtern?

Bitte bedenken Sie, dass es eigentlich nicht zum Aufgabenbereich des Fotografen gehört, sich um den richtigen Sitz Ihrer Kleidung, Haare, perfektem Make-Up etc. zu kümmern. Seine Konzentration liegt in Ihrem Interesse auf der richtigen Wahl der Hintergründe, Ihrer Posen und vor allen Dingen der richtigen Belichtung Ihrer Hochzeitsfotos. Was nutzt Ihnen ein perfekt sitzendes Kleid, wenn das Foto falsch belichtet oder der Ausschnitt unvorteilhaft gezogen ist, weil der Fotograf unter solchen Bedingungen keine Zeit mehr hat, die Objektive zu wechseln oder die Belichtung anzumessen? Meistens ist es beim Fotografieren auch so, dass wenn der Fotograf z.B. Ihre Kleidung und Ihr Haar zurecht gezupft hat und dann wieder die Kamera in die Hand nimmt, ein paar Schritte zurück geht, den richtigen Ausschnitt zieht usw., der Wind wieder alles zerweht und Sie selbst durch das ganzen Hin & Her angespannter werden. - Ein geübter Fotograf achtet trotzdem auf Details, wie den Sitz Ihrer Kleidung undkann auch flexibel reagieren, wenn er merkt, dass Ihre Gesichter durch die Anspannung nicht mehr natürlich wirken.
Wenn Sie durchgehend perfektionierte Brautpaarfotos wünschen, sollten Sie einen Assistenten, Visagisten oder Hairstylisten mit buchen. Meistens findet sich auch z.B. eine gute Freundin oder jemand aus der Familie, der diese Aufgaben übernimmt und Sie während des Shootings begleitet.

Zeitaufwand für die Nachbearbeitung?
Allgemein sollte die Nachbearbeitung Ihrer Hochzeitsfotos nicht länger als drei Wochen dauern. Die Bearbeitungszeit hängt von zwei Faktoren ab:
a) welche Fotowünsche Sie haben und
b) wie ausgelastet Ihr Hochzeitsfotograf mit anderen Terminen ist.

Die digitale Fotonachbearbeitung benötigt bei fachgerechter Ausführung mindestens genauso lang, wie der Fotograf am Tag der Hochzeit für Sie tätig war. Bei einem Acht-Stunden Termin beispielsweise braucht der Fotodesigner für die Nachbearbeitung durchschnittlich ca. zehn Arbeitsstunden. Er muss manuell z.B. ca. 1000 Fotodateien öffnen bzw. laden und dann die gelungenen Aufnahmen selektieren, bearbeiten (z.B. die Tonwerte, Helligkeit & den Kontrast optimieren) und letztendlich werden ca. 500 Aufnahmen auf CDs gebrannt.

Die Entwicklung der Filme dauert ca. drei Werktage, je nachdem wie ausgelastet das Labor ist. Hinzu kommen noch einmal ca. drei Tage für die Auswahl und das Abziehen der Fotos auf Fotopapier.
Das Gestalten eines Fotoalbums nimmt je nach Aufwand und Umfang ca. ein bis sechs Tage in Anspruch.
Die angegebenen Werte gelten für den Durchschnitt. Hochzeitsfotografen, die ein hauseigenes Labor besitzen, sollten etwas schneller fertig sein und die Fotografen, die entferntere Profilabore nutzen, können natürlich auch für Sie den etwas teureren Express-Service buchen. Reden Sie mit Ihren Fotografen darüber, wie viel Zeit er voraussichtlich für Ihre Fotowünsche einplant.
Was passiert, wenn der Hochzeitsfotograf kurzfristig erkrankt?
In einer Agentur oder in größeren Studios stehen häufig im Notfall (Krankheit etc.) erfahrene Hochzeitsfotografen als Ersatz zur Verfügung. Achten Sie bei Ihrer Suche darauf, dass der Ersatzfotograf nicht nur kompetent ist, sondern auch im Notfall alle wichtigen Informationen über Sie erhält.

Weitere Fragen?

Wenn Sie zum Thema Hochzeitsfotografie Fragen haben, dann schreiben Sie mir bitte einen Post in meinem Blog. Ich versuche Ihnen schnellstmöglich zu antworten.

Hier der Link zum Blog:

Blog-Hochzeitsfotograf-Christian-Krueger

Impressum:

Wir sind hauptsächlich in Berlin und Deutschland tätige Hochzeitsfotografen und haben diese Infoseite erstellt, um Paaren die wichtigsten Fakten zum Thema Hochzeitsfotografie zur Verfügung zu stellen.

Für inhaltliche Fehler oder Unvollständigkeit übernehmen wir keine Haftung.

Leider mussten wir feststellen, dass der von uns, Melanie Meißner und Christian Krüger, verfasste Informationstext von anderen Fotografen und Betreibern von Hochzeitsinformationsseiten einfach kopiert und für Werbezwecke verwendet wird. Die Missachtung des Copyrights und unserer Autorenleistung empfinden wir als unseriös. Von daher fordern wir Sie auf, wenn Sie unseren Text komplett oder in Teilen verwenden möchten, dass Sie zu mindest einen Quellnachweis deutlich sichtbar beifügen.

Über jegliche Anregung, Kritik oder Ergänzung zum Thema sind wir Ihnen dankbar.

Sie können uns unter der eMail-Adresse: krueger@fotodesignberlin.de  oder meissner@fotodesignberlin.de kontaktieren.

Eine Präsentation unserer Arbeiten finden Sie auf der Website: www.hochzeitslicht.de

Anschrift:

fotodesignberlin GbR
Krüger/ Meißner
Gabelsbergerstr. 16
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Quelle: Disclaimer von Sören Siebert - Anwalt Internet

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